Philips OLED+ 903 zieht im Blindtest an Mitbewerber vorbei

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Setzt sich im Blindtest gegen die Konkurrenz durch: Philips OLED+ 903
Setzt sich im Blindtest gegen die Konkurrenz durch: Philips OLED+ 903

Philips darf sich über einen weiteren Ritterschlag für seinen OLED+ 903 4K Fernseher mit Ambilight freuen. In einem „Blindtest“ wählte die Leserjury des video-Magazins das Modell im direkten Vergleich zum besten OLED-TV. 


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Leser und Leserinnen des video-Magazins fanden sich in der BMW-Welt in München zusammen um in einen sogenannten „Shootout“ den besten OLED-TV des Jahres zu wählen. Ein ähnliches Event gab es bereits im November 2017 in London, an dem der Philips POS9002 als Sieger hervorging. Jetzt macht es ihm sein „Nachfolger“ gleich. Ausgestattet mit der „zweiten Generation“ des P5 Prozessor mit „Perfect Natural Reality“ (HDR-Upscaling) konnte er sich gegen die Konkurrenz-Geräte Sony AF9, Panasonic FZW804 und LG C8 durchsetzen – alle mit 65 Zoll. Die Fernseher wurden laut Angaben von Philips vom Team des video-Magazins professionell kalibriert mit deaktivierten Bildverbesserungs-Algorithmen um die grundlegende Bildqualität besser beurteilen zu können.

Bereit für den Blindtest: Die kalibrierten OLED-TVs Philips OLED+ 903, Panasonic FZW803, LG C8 und Sony AF9 || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING
Bereit für den Blindtest: Die kalibrierten OLED-TVs Philips OLED+ 903, Panasonic FZW803, LG C8 und Sony AF9 || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING

33 Prozent für Philips OLED+ 903

Insgesamt 35 Leser- und Leserinnen fanden sich zu diesem Event zusammen und mussten in einem Blindtest die Bildqualität der vier OLED-TVs bewerten. Dafür wurden die Geräte auf gleicher Höhe aufgestellt, Rahmen und Standfüße waren versteckt. Beim Umschalten wurden die Bildschirme abgedeckt damit das Menü keinen Hinweis auf das Modell oder Hersteller geben konnte. Zugespielt wurden elf Videos von einem Media-PC und einer Xbox One X – jeweils zwei Mal. Neben regulären HD- & 4K-Inhalten wurde auch Material im HDR-Format gezeigt. Das Ergebnis im ersten Durchlauf deutete bereits auf einen Sieg des OLED+ 903 hin. Mit 33 Prozent der Stimmen, vor Panasonic mit 23 Prozent sowie 22 Prozent „ohne Präferenz“. Der LG C8 und Sony AF9 teilten sich die restlichen 22 Prozent auf.

Für den zweiten Durchgang wurden die Bildmodi Vidid / Dynamisch / Lebendig aktiviert. Somit war sichergestellt, dass die bildverbessernden Algorithmen aktiv waren. Auch im zweiten Durchgang wurden die Videos jeweils zwei mal gezeigt. Jetzt entschieden sich sogar zwei Drittel der Leserjury für den Philips OLED+ 903, gefolgt vom Panasonic FZW804 mit 18 Prozent.

Danny Tack, Philips TV Director Product Strategy & Planning zum Ergebnis: „Während sich unsere Wettbewerber auf einzelne Elemente der Bildqualität konzentrieren, suchen wir nach Möglichkeiten, in allen Bereichen stark zu sein. Damit erzielen wir ein balanciertes, rundum gutes Bild, das die Zuschauer bevorzugen. Hinzu kommt unser neuestes Merkmal der P5 Engine. Perfect Natural Reality optimiert Bilder hervorragend und zeigt SDR-Quellen in HDR-Qualität.“

Kalibrierte die OLED-TVs: Roland Seibt vom video-Magazin || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING
Kalibrierte die OLED-TVs: Roland Seibt vom video-Magazin || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING

Der Bildprozessor macht den Unterschied

Es ist immer sehr schwer, die Qualität eines „Blindtests“ zu bewerten, vor allem wenn man nicht selbst teilgenommen hat. Wir glauben jedoch, dass sich Philips und das video-Magazin hier sicherlich nichts zu Schulden kommen lassen. Die Bilder zeigen auch, dass man sich für das Event richtig Mühe gegeben hat. Wir hatten ebenfalls bereits die Möglichkeit die neue OLED+ 903-Serie ausführlich unter die Lupe zu nehmen und in puncto Bildqualität muss sich das Gerät sicherlich nicht hinter der Konkurrenz verstecken. Federführend ist natürlich die P5 Engine mit Perfect Natural Reality, die von Danny Tack (Philips TV Director) mittels jahrelanger Expertise und Liebe zur Bildqualität entwickelt wurde. Da alle Geräte mehr oder wenige die gleichen OLED-Panels (von LG Display) nutzen, kommt es letztendlich nur auf den Bildprozessor an und wie dieser die Bildinhalte interpretiert.

Reges Interesse. 35 Leser und Leserinnen fanden sich in der BMW Welt in München zum OLED-Shootout zusammen und bildeten die Jury || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING
Reges Interesse. 35 Leser und Leserinnen fanden sich in der BMW Welt in München zum OLED-Shootout zusammen und bildeten die Jury || Bildquelle: © WEKA MEDIA PUBLISHING

Alleinstellungsmerkmale ausgeblendet

Es ist auch gut möglich, dass das Ergebnis mit allen aktivierten Features der OLED-TVs anders ausgesehen hätte. Philips hatte mit Ambilight und seinem Soundsystem von Bower & Wilkins noch zwei Asse im Ärmel.Vielleicht wäre Sony mit der Acoustic Surface-Technologie des AF9 (Das Display wird in Schwingungen versetzt und dient als Lautsprecher) an der Konkurrenz vorbeigezogen. Sicherlich wäre auch die gute „Out-of-the-Box“-Kalibrierung des Panasonic FZW804 ein paar Punkte wert gewesen. Und nicht zu vergessen das Dolby Vision Feature und die gute Bedienbarkeit des webOS 4.0 Betriebssystems des LG C8. Übrigens: Als die Jury gefragt wurde ob ihnen die kalibrierte Einstellung oder der Vivid-Modus besser gefalle, gab es ein Unentschieden mit einer Enthaltung – also wirklich Geschmackssache.

An diesem Punkt können wir Philips nur zu einem gelungenen Produkt gratulieren. Man sieht das TPVision bei seinem OLED+ 903 viel Wert auf ein hochwertiges Design, eine gute Bildwiedergabe und innovative Sound-Konzepte legt.

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Philips OLED+ 903 zieht im Blindtest an Mitbewerber vorbei
4.3 (85.71%) 7 Bewertung[en]

12 KOMMENTARE

  1. Also ich war am Dienstag beim Shootout vor Ort und kann nur sagen, dass ich den Test sehr gut durchdacht und umgesetzt fand.
    Endlich mal ein richtiger Blind Test.
    Dennoch hätte ich gerne mal noch einen dritten Durchlauf im Cinema/Kino Mode gesehen.

    Denke im Vivid Modus hatte der Philips schon leichte Vorteile da Danny Tack diesem Modus besondere Beachtung schenkt und dieser somit schon werksmäßig bestmöglich ausbalanciert ist.
    Dennoch waren die TVs im kalibrierten Modus abgesehen vom Motion Handling meines Erachtens schon sehr nah aneinander.

    Vom Motion Handling des Sony AF8 war ich jedoch regelrecht schockiert.
    Dachte immer das ist etwas was Sony kann.
    Da hatte der LG C8 sogar überrraschenderweise besser abgeschnitten.

    • Ich war auch dabei und muss sagen, dass der Test wirklich super war. Endlich mal vier vermeintlich sehr gute OLEDs direkt nebeneinander vergleichen. Natürlich gibt es einen Beigeschmack, wenn ein teilnehmender Hersteller den Test sponsort und die Testsequenzen aussucht…
      Bis zum Test standen AF9 (ja es war der neue AF9) und C8 auf meiner Liste ganz oben. Beide fielen in allen Test bei mir weit hinter den Philips und auch Panasonic. Der LG war insgesamt richtig mies, der Sony teilweise auch.
      Aber ist natürlich alles meine persönliche Meinung.

  2. Wenn man sich das kalibrierte Ergebnis genau anschaut sieht man, dass es kaum Unterschiede gab. Es wurden Präferenzen abgefragt. Das maximiert die Prozentwerte. 80:20 heisst nicht viermal so gut, sondern dass 4/5 der Leute es mindestens ein bisschen besser fanden.

  3. Was denn, nur weil ihr vielleicht euer teuer erstander OLED nicht gewonnen hat muss man hier nicht unbegründet irgendwelche Theorien in den Raum werfen die ihr nicht belegen könnt!!!

  4. Die Frage ist eher ob das hier wirklich Objektiv war oder nicht… Philips sponsert und gewinnt mit Abstand?
    Dazu hat die Video nicht umsonst gar keinen guten Ruf.

    Da würde ich doch u.a. HDTVtest deutlich mehr trauen.

    • Alleine schon die Vivid-Geschichte macht den Ausgang des Tests für mich persönlich obsolet. Vivid ist für die Hälfte besser, als Kalibriert? Äh, ja ne, is klar. 😀

      • Zischrot leider wird die Bewertung zwischen Kalibriert und Vivid wohl der Wirklilchkeit entsprechen. Zum einen zeigt es, dass beim Shootout nicht nur Profis anwesend waren, sondern ein Querschnitt durch die video-Leserschaft. Der Grund wieso sich die Juroren 50/50 entschieden haben liegt sicherlich daran, dass die TV-Hersteller ihre Kunden über Jahre hinweg „falsch erzogen“ haben. Es ist sicherlich Absicht, dass Vidid, Dynamic oder wie auch immer die Bildmodi heißen mögen, mit viel zu hellen Darstellungen und übersättigten Farben daher kommen. Vielen ist der „Film-Modus“ einfach zu Dunkel. Und wieso? Weil sie gesehen haben, dass „Vivid“ heller, kräftiger ist. Da werden kräftige Farben mit Bildqualität gleichgesetzt. Ist ja wie beim Einkaufen. Die bunte, kontrastreiche Verpackung sticht einfach heraus und der Inhalt wird auf einmal zur Nebensache. Das muss man leider unter „traurig aber wahr“ ablegen.

    • Am Ende würden die Teilnehmer gefragt, für welche Geräte sie A B C D halten. Die Mehrheit vertauschte LG mit Sony. Philips erkannten viele an der Bewegungswiedergabe. Es war tatsächlich vollkommen blind. Bei Clipwechsel würde alles hinter einem Vorhang versteckt. Die TVs wurden sogar von der Video im Handel gekauft und wurden nicht gestellt

    • Vincent kann man in puncto Objektivität sicherlich trauen. Aber da stellt sich natürlich auch die Frage, wieso hat man keinen Philips beim letzten Shootout antreten lassen? Es ist sicherlich auch eine Frage, welche Geräte zur Verfügung gestellt werden können. Zudem hat man sich auf die Marktführer beschränkt. Hätte aber auch gerne einen OLED von TP-Vision im 2018er UK-Shootout gesehen.

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